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Die Dominikanische Republik

Land_leute_Links1-150rund10.jpgDie am 05.12.1492 von Christoph Columbus entdeckte Insel "Hispanola" umfasst ein Gesamtgebiet von ca. 75.000 qkm. Die dominikanische Republik beansprucht hiervon beinahe 50.000 qkm. Haiti nimmt den Rest der Insel ein. Das Klima ist typisch karibisch, mit hoher Luftfeuchtigkeit und hin und wieder auftretenden, kurzen Regenfällen. Die Lufttemperatur liegt je nach Jahreszeit zwischen 22 und 33 Grad, die Wassertemperaturen zwischen 24 und 28 Grad. Die Tier- und Pflanzenwelt ist sehr vielfältig und es gibt ein reichhaltiges Angebot an wohlschmeckenden Früchten.

Land_leute_Rechts1-150rund10.jpgDie Hauptstadt des Landes ist "Santo Domingo", an der Südküste des Landes gelegen. Hier bekommt man so gut wie alles, was auch in einer deutschen Großstadt angeboten wird. Weiter westlich hiervon, nahe der haitianischen Grenze, liegt ein weniger bekannter Urlaubsort, "Baraona". Auch dieser Ort hat zum Teil sehr schöne Strände und ein Besuch ist auf jeden Fall einen Ausflug wert.


Land_leute_Links2-150rund10.jpg Etwa 15 km östlich der Hauptstadt liegt "Bocachica", ein Urlaubsort der von Touristen sehr hoch frequentiert wird. Hiervon sehr weit entfernt im Osten finden wir "Punta Cana", eine Urlaubsregion, die über einen eigenen Flughafen verfügt, in Punkto Ausflugsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten aber nicht all zu viel zu bieten hat, da es in dieser Region keine nennenswerten Städte gibt.

Land_leute_Rechts2-150rund10.jpgEin Ausflug in die nächst größere Stadt dauert Stunden und führt über zum Teil sehr schlechte Straßen. Im Landesinneren sind noch die größeren Städte "Santiago", "La Vega" und "San Francisco" auf jeden Fall erwähnenswert und lohnen einen Besuch. Ein ebenfalls sehr beliebtes Ausflugsziel ist "Carabacoa". In dieser Gebirgsregion im Landesinneren kann man unter anderem einige schöne Wasserfälle sehen und sich auch aktiv betätigen, wie zum Beispiel mit Ausflügen zu Pferde oder Wildwasser-Rafting-Touren.

Land_leute_Links3-150rund10.jpgAn der Nordküste befindet sich der "Flughafen Puerto Plata", etwa 10 km weiter westlich die Stadt "Puerto Plata". Noch weiter im Westen, nahe der Grenze zu Haiti liegt die Stadt "Monte Christi". Etwa 10 km östlich des "Flughafen Puerto Plata" liegt "Sosua", eine ausgesprochene Touristenstadt, zu der jedoch noch die Stadtteile "Charamicos" und "Sosua-Abajo" gehören, welche fast ausschließlich von Einheimischen bewohnt werden. Nochmals etwa 15 km weiter östlich befindet sich "Cabarete".

Dieser Ort ist mittlerweile ein international sehr beliebtes Urlaubsparadies für Windsurfer und -kater. Sehr gute Windverhältnisse und auf kleinem Raum sehr unterschiedlicher Wellengang machen diesen Ort sehr attraktiv, egal ob für Anfänger oder ausgesprochene Profis.

Land_leute_Rechts3-150rund10.jpgÜber die Ortschaften "Caspar Hernandez", "Rio San Juan" und "Cabrera" führt die recht gut zu befahrende Küstenstraße Richtung Osten zur nächsten Großstadt "Nagua". Von hier ist es nur noch ein Katzensprung zur Halbinsel "Samana", die das nord-östliche Ende der Dominikanischen Republik bildet.
Zwischen den Städten “Nagua” und “Sanchez” wurde auch der Ende 2006 in Betrieb gegangene, internationale Flughafen “Samana - El Catey” errichtet, der aber von Europa nicht immer angeflogen wird.

Weitere, allgemeine Infos zur Dominikanischen Republik:

Am 6. Februar 1996 kamen beim Absturz einer Boeing 757 der türkischen Birgenair kurz nach dem Abflug vom Flughafen Puerto Plata 189 Passagiere, zumeist Deutsche ums Leben. Der Grund für den Absturz lag, wenn man den Berichten glauben darf, an einem fehlerhaften System der Maschine, dem die Piloten wohl nicht das erforderliche Maß an Bedeutung zugeordnet haben und trotz dieses Wissens gestartet sind.
 
Am 6. Februar 1998 starb bei einem Verkehrsunfall in der Nähe von Montellano (zwischen Puerto Plata und Sosua), Provinz Puerto Plata, der beliebte und weit über die Grenzen Europas hinaus bekannte Sänger Falco. 
 
Die Dominikanische Republik gilt nicht nur als Urlaubs-, sondern auch besonders als Hochzeitsparadies. Viele Prominente haben dort geheiratet, u.a. Michael Jackson und Lisa Marie Presley.
 
Auch wir haben nicht selten Hochzeitspaare und Flitterwöchner bei uns zu Gast. Gern organisieren wir auch Ihre "Traumhochzeit unter Palmen", die natürlich auch in Europa gültig ist. Entweder direkt bei uns, oder auf unserer kleinen, träumerischen Insel direkt hier vor Las Galeras, oder ganz in der Nähe auf der "Cayo Levantado", der sogenannten Baccardi-Insel, wo auch Teile der Fernsehserie "Klinik unter Palmen" und Sequenzen der Kinofilme "Jurassic Park" und "Apocalypse Now" gedreht worden sein sollen.
 
Rund 3.000.000 (drei Millionen) Besucher kommen jedes Jahr in die Dominikanische Republik. Sehr viele kommen aus den USA und Kanada. Mehr als 1.000.000 (eine Million) kommen auch aus Europa. Weniger Besucher kommen aus südamerikanischen Ländern wie Argentinien, Chile oder Kolumbien und Brasilien und aus anderen Teilen der Welt wie z. B. Südafrika, Australien oder Japan. Die durchschnittliche Urlaubsdauer liegt bei knapp 2 Wochen und die mittlere Tagesausgabe pro Person liegt bei etwa 50,- Euro.  In den 70er Jahren schossen entlang vieler Stränden unzählige All-Inklusive-Hotels aus dem Boden, die nicht so sehr in das Landschaftsbild passen wollten. Seither fliegen auch viele Reiseveranstalter in die Dominikanische Republik. Diese Fehlplanungen wurden jedoch mittlerweile zum größten Teil bereinigt und die meisten Bauten passen sich nun etwas mehr dem karibischen Stil an.
 
Die Musik hierzulande merkt man unverkennbar die afrikanischen und spanischen Einflüsse an. Man hat hier vor allem folgende Musikstile: Bachata, eine einheimische Musikrichtung mit dazu gehörendem Tanz.  Merengue, ebenfalls eine von hier stammende Musikrichtung mit dazu gehörendem Tanz. Merengue Hip Hop, eine Mischung aus einheimischem Merengue mit House- und Hiphop-Elementen, der sich seit einigen Jahren auch in USA und Europa immer größerer Popularität erfreut.
Der Reggaeton, welcher mit dem dazu gehörigen Tanz besonders bei der jüngeren Generation seit dem neuen Jahrtausend auch international immer beliebter wird.
 
Karneval mit den Karnevalhochburgen Santo Domingo und La Vega ist ein Kulturereignisse für Dominikaner. Hier beteiligen sich alle mit voller Hingabe. Haupttag des dominikanischen Karnevals ist der 27. Februar, auf den sich schon Wochen vorher mit Umzügen im ganzen Land vorbereitet wird.
 
Knapp 3 Viertel der dominikanischen Bevölkerung sind Mestizen, der Rest sind Weiße und Schwarze, wobei die weißen leicht überwiegen. Die Abstammung hat den Ursprung spanischer Einwanderer unter Vermischung mit afrikanischen Sklaven.
Heute leben in der Dominikanischen Republik auch ca. eine Million Haitianer, etwa die Hälfte davon illegal. Nach Sosua wanderten im 2. Weltkrieg etwa 600 deutsche Juden aus. In den Bergen bei Constanza sowie um den "Lago Enriquillo" gibt es japanische Kolonien. Gerade in Touristischen Städten wie Puerto Plata, Sosua, Cabarete, Las Terrenas und Boca Chica haben sich auch einige Bewohner mit Herkunft aus den USA, Kanada und Europa, teilweise auch Exilkubaner, Chilenen und weitere Nationalitäten niedergelassen.
 
Die Landessprache ist Spanisch, jedoch kein reines Spanisch (Castellano), sondern mit teilweise eigenen Worten und Redewendungen aus der Kolonialzeit und vielen anglo-amerikanischen Ausdrücken. Wer spanisch spricht hat aber keinerlei Verständigungsschwierigkeiten. Teilweise spricht man sogar etwas englisch. Gerade die jüngere Generation hat englisch in der Schule als Pflichtfach.
 
Die meisten Dominikaner sind Christen, und Weihnachten und Ostern (Semana Santa) sind die höchsten Feiertage. Es besteht aber auch hier Religionsfreiheit, weshalb sich neben den stark verbreiteten "Zeugen Jehovas" auch noch kleinere, andere Glaubensgruppen finden. Vereinzelt trifft man auch noch den Vodookult an.
 
Nachdem die Dominikanische Republik ursprünglich Teil der spanischen Kronkolonie Santo Domingo war, wurde dieses Gebiet 1805 durch Haiti erobert und 1844 erkämpfte sich Santo Domingo die Unabhängigkeit. 1861 unterwarf man sich freiwillig erneut der spanischen Krone und bekam aber schon 1865 wieder die Eigenstaatlichkeit. Die folgenden instabilen, teilweise chaotischen Zustände beendete die USA 1916 mit einer Militärintervention.
Nach dem Rückzug der USA 1924 putschte sich 1930 Rafael Trujillo ins Präsidentenamt, was erneut zu untragbaren Zuständen führte, weshalb 1966 die Organisation Amerikanischer Staaten und die USA einmarschierten.
Im selben Jahr wurde als Präsident Joaquin Balager gewählt und die Interventionstruppen zogen sich zurück. Nach einer Pause von 1978 bis 1986 fungierte bis 1994 Balager wieder als Präsident und wurde dann von Leonel Fernandez Reyna abgelöst. Für die Jahre 2000 bis 2004 gewann Hipolito Mejia das Präsidentenamt, welches seither wieder Leonel Fernandez inne hat.
 
Die medizinische Versorgung kann man zumindest in den größeren Ansiedlungen als "ausreichende Grundversorgung" bezeichnen. Die staatlichen Krankenhäuser werden „Hospital” genannt und sind relativ kostengünstig bis kostenfrei. Die privaten Krankenhäuser (Clinica) bieten meist eine bessere Versorgung an, sind aber in der Regel deutlich teurer und für viele Dominikaner nicht bezahlbar.
 
Es gibt eine hohe Armutsrate, jedoch kaum übelstes Elend. Die Bevölkerung leidet an hoher Arbeitslosigkeit (ca. 30 %) und Unterbeschäftigung. Viele Dominikanische Familien leben von Überweisungen eines oder mehrerer im Ausland lebenden Familienangehörigen, welche zumeist in den USA, aber auch in Puerto Rico und Europa ausgesiedelt sind. Bei diesen familienunterstützenden Überweisungen soll es sich in ihrer Gesamtheit jährlich um eine 3-stellige Millionensumme in US $ handeln.
 
Es besteht in der Dominikanischen Republik Schulpflicht, die jedoch nicht konsequent kontrolliert wird. Gerade in ländlichen Gegenden ist die nächste Schule zu weit weg, oder einige Familien können sich die recht teure, einheitliche, vorgeschriebene Schulkleidung für die sonst kostenfreien Schulen (escuela) nicht leisten, besonders ärmliche Familien mit mehreren, schulpflichtigen Kindern. Besser gestellte Familien schicken ihre Kinder zumeist auf private Schulen (colegio). Universitäten gibt es mehrere im Land, welche sich zumeist in den größeren Städten befinden. Die älteste Universität von Amerika befindet sich in Santo Domingo.
 
Zum guten Schluß hier noch einige Informationen zu den Nationalparks der Dominikanischen Republik, die über 30 % der gesamten Landesfläche einnehmen.
 
Der "Parque Nacional Monte Cristi" westlich von Monte Cristi. Dazu gehören die "Siete Hermanos", 7 kleine Inseln in der Bucht von Monte Christi, mit Mangrovenwäldern, Vogelkolonien und Seekühen (Manatis).
 
Den "Parque Nacional Isabel De Torres" in Puerto Plata erreicht man mit einer Seilbahn in ca. 800 Meter Höhe. Dort gibt es eine Christusstatue und einen Botanischen Garten, u.a. mit dominikanischen Orchideenarten.
 
Der "Parque Nacional Armando Bermudez" liegt in der "Cordillera Central" mit den höchsten Bergen in der Karibik. Da wäre der 3.098 Meter hohe Pico Duarte, der 3.097 Meter hohe La Pelona, der 3.039 Meter hohe Loma La Rucilla und der 2.760 Meter hohe Yaque. Dort oben ist es natürlich auch deutlich kühler, im Winter nicht selten auch unter dem Gefrierpunkt. Das dortige Landschaftsbild ist geprägt von Pinienwäldern und stellenweise auch von Nebelwald mit Farnbäumen. Hier gibt es auch noch frei lebende Papageien. ;
 
Der "Parque Nacional José Del Carmen Ramirez" liegt etwas südwestlich vom "Parque Nacional Armando Bermudez", im Norden von "San Juan de la Maguana" und zeigt sich ähnlich wie der "Parque Nacional Armando Bermudez"
 
Den "Parque Nacional Isla Cabritos" findet man auf der Insel Isla Cabritos im 36 Meter unterhalb des Meeresspiegels gelegenen Salzsee "Lago Enriquillo", im Südwesten kurz vor der haitianischen Grenze. Ein Trockengebiet mit den darin lebenden Spezies der Spitzkrokodile (Crocodylus acutus), Warane und Flamingos. ;
 
Der "Parque Nacional Sierra De Baoruco" liegt zwischen der Stadt Barahona und Haiti und verfügt mit der Playa de Barahona, Playa Saladilla und Playa San Rafael über schöne Strände. Die höchsten Berge dort sind 2.368 und 2.085 Meter hoch.
 
Im "Parque Nacional Jaragua", südlich des Parque Nacional Sierra De Baoruco leben neben Flamingos noch weitere über 100 verschiedene Vogelarten. Zu diesem Park gehören neben verschiedene Buchten, Lagunen und Inselchen auch mehrere Höhlen mit sehr alten Taino-Malereien. Die ältesten Funde der Tainos (dominikanische Urbevölkerung) sind aus fast 5.000 Jahre alt. An teilweise fast unberührten Sandstränden haben hier auch Meeresschildkröten ihre Brutplätze.
 
Zum "Parque Nacional Del Este" zwischen "La Romana" und der Mündung des "Rio Yuna" gehört auch die wunderschöne "Isla Saona" - eine richtig karibische Bilderbuch-Insel. Auch in diesem Park leben mehr als 100 verschiedene Vogelarten, Delphine und Manatis (Seekühe). Über 400 Quadtratkilometer Fläche mißt dieser Nationalpark. Vielleicht sind hier die traumhafte Sandstrände, Steilküsten und Mangrovensümpfe der Grund, das der "Parque Nacional Del Este" der meistbesuchte Park in der Dominikanischen Republik ist. Von Bayahibe werden Touren zur Isla Saona angeboten, mit Speedbooten und Seglern.
 
Der "Parque Nacional Los Haitises", im Süden der Bucht von Samana, ist wohl der bekannteste Nationalpark im Land. Hier finden sich interessante geologische Formationen, Karst- und Mangrovenlandschaften und Höhlen mit alten Taino-Zeichnungen und der Park beherbergt viele Orchideenarten. Von Samana werden Ausflüge dort hin angeboten, deren Teilnahme noch keiner unserer Gäste bereut hat.
 
Im "Cueva de la Maravillas" - "Höhle der Wunder", an der Südküste, Nahe bei "San Pedro de Macoris" kann man 35 Meter unter der Oberfläche weitere Malereien der Tainos, der Ureinwohner der Insel Hispaniola bewundern.
 
Und dann ist da noch der "Parque Nacional El Choco" und "Las cuevas de Cabarete" - die Höhlen von Cabarete. Nur einen guten Kilometer des berühmten Surfparadieses "Cabarete", ca. 20 km von "Sosua" entfernt, an der Nordküste,  an der Nordküste, gibt es unterirdische Höhlen. In diesen kann man schwimmen oder man macht sich mit einem gemieteten Pferd auf den Weg in die Berge des Nationalparks, wo es eine tropische Vegetation und auch hier viele Orchideenarten zu bestaunen gibt.